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Umfassende Maschinenkonzepte für die Additive Fertigung

: Prima Power


Prima Additive, ein Unternehmensbereich der weltweit tätigen Prima Industrie Group, bietet ein umfassendes Sortiment von Maschinenkonzepten zur Additiven Fertigung an – sowohl für das pulverbettbasierte Schmelzen als auch für das Laserauftragschweißen. Diese Konzepte profitieren von der langjährigen Erfahrung der Unternehmensgruppe in der Herstellung von Laserschneid- und schweißmaschinen für den industriellen Einsatz.

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Fokussierte Wärmeenergie, die von einer Laserquelle erzeugt wird, verschmilzt Pulvermetall, das im Brennpunkt des Laserstrahls gesprüht wird.

Fokussierte Wärmeenergie, die von einer Laserquelle erzeugt wird, verschmilzt...

Als interessante und schnell aufstrebende Technologie ermöglicht die Additive Fertigung die Herstellung komplexer Bauteile. Dabei wird unter anderem Metallpulver mit Hilfe eines Lasers aufgeschmolzen. Beim pulverbettbasierten Schmelzen schmilzt ein Laser bestimmte Stellen der Metallpulverschicht auf, die während des Verfahrens aufgetragen wird, um das Bauteil aufzubauen. Dagegen wird beim Laserauftragschweißen das Pulver direkt im Brennpunkt des Lasers aufgetragen. Damit können wesentlich größere Teile hergestellt werden, deren Maße nur durch die Leistungsfähigkeit der Maschine begrenzt werden und nicht durch die Größe des Pulverbetts.

Breites Variantenspektrum

Für das pulverbettbasierte Schmelzverfahren bieten die Modelle Print Sharp und Print Genius von Prima Additive ein kompaktes und bedienungsfreundliches Lösungskonzept mit einem Bauraum von bis zu 262 × 262 × 350 mm. Die Print Sharp 250 verfügt über einen Einzellaser mit einer Leistung von 200 oder 500 W, der Baugeschwindigkeiten bis zu 30 cm³ pro Stunde ermöglicht, während die leistungsstärkere Print Genius 250 mit 500 W-Zwillingslasern arbeitet und eine höhere Baugeschwindigkeit von bis zu 50 cm³ pro Stunde erreicht.

Die neueste Serie Print 150 umfasst die drei Modelle Print Sharp 150, Print Genius 150 und Print Green 150, die speziell für verschiedene Anwendungsbereiche und Produktivitätsanforderungen ausgelegt sind, unter anderem aufgrund der Verwendung von 250 oder 200 W-Lasern mit besonderen Konfigurationen: Einzellaser, Doppellaser oder Grünlaser
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Die neueste Serie Print 150 umfasst die drei Modelle Print Sharp 150, Print Genius 150 und Print Green 150, die mit Einzellaser, Doppellaser oder Grünlaser zur Kupferbearbeitung verschieden konfiguriert werden können.

Die neueste Serie Print 150 umfasst die drei Modelle Print Sharp 150, Print...

zur Kupferbearbeitung.

Hauseigene Softwarelösung

Bauteile mit komplexer Geometrie können in einem breiten Anwendungsspektrum mit ausgezeichneter Genauigkeit und Qualität gefertigt werden. Die Bedienung erfolgt über eine anwendungsfreundliche, selbsterklärende MMS. Prima Additive bietet eine eigene Software (3D Printing Suite) an, die über eine Reihe leistungsfähiger Funktionen zum schnellen Vorbereiten von Dateien, für Konstruktionsänderungen sowie zum Entwerfen und Schneiden von Teilen verfügt. Damit lässt sich die Zeit von der Konstruktion bis zur Fertigung verkürzen.

Bewährte Maschinentechnik

Für die Fertigung durch Laserauftragschweißen stehen mehrere, bereits bewährte Prima Power-Maschinen zur Verfügung: die LASERDYNE 430, die LASERDYNE 795 und die Laser Next 2141. Sie alle haben sich im 3D-Laserschneiden und -schweißen in den äußerst anspruchsvollen Bereichen Luft- und Raumfahrt sowie Automobilbau bestens bewährt. Die Maschinen verfügen über einen speziellen Kopf, der das Aufspritzen und Aufschmelzen des Pulvers im Brennpunkt des Laserstrahls bewerkstelligt. Sie bieten Arbeitsräume von 585 × 400 × 500 mm bis hin zu beeindruckenden 4.140 × 2.100 × 1.020 mm. Lieferbar sind Laser mit einer Leistung von 1 bis 6 kW, die Auftragsgeschwindigkeiten bis zu 70 cm³ pro Stunde ermöglichen. Aufgrund ihres großen Arbeitsraums sind diese Maschinen sehr vielseitig in verschiedenen
Anwendungsbereichen einsetzbar, von der Forschung und Entwicklung, der Nachbearbeitung und dem Prototyping bis hin zur Teilefertigung.

Stark im Mittelformat

Die seit Kurzem erhältliche LASERDYNE 811 ist die ideale Lösung für die Additive Fertigung kleiner und mittelgroßer Bauteile durch Materialauftrag mit gerichteter Energieeinbringung (DED). Die Verfahrgeschwindigkeit von mehr als 80 m/min und die Gesamtbeschleunigung von über 2 g ermöglicht es, die Taktzeiten und Stillstandzeiten zu minimieren. Die Linearmotoren der X- und der Y-Achse und die Direktantriebe am Bearbeitungskopf gewährleisten, dass hohe Genauigkeitsstandards und die hohe Leistungsfähigkeit bei reduziertem Wartungsaufwand erhalten bleiben.

Prima Additive bietet beide Verfahren für viele Industriezweige an, beispielsweise für Luft- und Raumfahrt, Automobilbau, Motorsport, Rapid Prototyping und Medizin. Die Maschinen sind äußerst vielseitig und können mit zahlreichen Metallpulvern eingesetzt werden, unter anderem mit Aluminium-, Nickel-, Stahl-, Cobalt-Chrom- und Titanlegierungen.

Als Ergänzung des Maschinenprogramms bietet Prima Additive außerdem viele weitere Dienstleistungen an, die auf die individuellen Bedürfnisse jedes Kunden zugeschnitten sind. Mit seiner hohen Kompetenz in der Prozess- und Anwendungsberatung, Schulung, Kundenbetreuung, Prozessüberwachung und Zertifizierung verfolgt Prima Additive ein kundenorientiertes Konzept. So wird gewährleistet, dass die oft komplexen Anforderungen jedes Anwendungsfalls voll erfüllt werden.

Fokussierte Wärmeenergie, die von einer Laserquelle erzeugt wird, verschmilzt Pulvermetall, das im Brennpunkt des Laserstrahls gesprüht wird.
Die neueste Serie Print 150 umfasst die drei Modelle Print Sharp 150, Print Genius 150 und Print Green 150, die mit Einzellaser, Doppellaser oder Grünlaser zur Kupferbearbeitung verschieden konfiguriert werden können.

  • flag of at Prima Power GmbH
  • Niederlassung Österreich
  • Industriestraße 28
  • A-4710 Grieskirchen
  • Tel. +43 664-4614554
  • www.primapower.com



Im Gespräch

/xtredimg/2020/Additive%20Fertigung/Ausgabe297/22536/web/01_Bild_0237-neu_Kopie.jpgMaschinenbau-Know-how für die Additive Fertigung
Das 1964 gegründete Familienunternehmen Weirather Maschinenbau und Zerspanungstechnik GmbH beschäftigt derzeit 25 Mitarbeiter und beheimatet auf etwa 1.200 m² Betriebsfläche einen modernen Maschinenpark aus Dreh- und Fräsbearbeitungszentren, eine Montage und eine Qualitätssicherung. Das Entwicklungsteam besteht aus den beiden Geschäftsführern Günter und Albin Weirather und deren beiden Söhnen Mario und Patrick. Ein kleines, schlagkräftiges Team, das den Großen der Branche die Stirn bieten möchte. Das Interview führte Georg Schöpf, x-technik
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