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Neuer Windsichter bei Rosswag

: Rosswag


Rosswag Engineering, ein führender Anbieter für Sondermetallpulver, hochwertige Bauteile und Qualifizierungsdienstleistungen im Umfeld der additiven Metallfertigung, hat die bereits umfangreiche Prozesskette um einen wichtigen Schritt bei der Metallpulveraufbereitung erweitert – dem Windsichten.

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Rosswag hat einen Windsichter vom Typ AC1000 der Blue Power GmbH erfolgreich zur Metallpulveraufbereitung qualifiziert. Mithilfe des Windsichtens ist es möglich, auch feinste Metallpulverpartikel effizient und prozesssicher zu klassifizieren. Dies ist besonders im Hinblick auf die Anforderungen an einen homogenen Schichtauftrag bei der Verwendung in LPBF-Prozessen relevant. Zudem arbeitet das System unter Argonatmosphäre, um die Qualität des Pulvers und die Arbeitssicherheit zu gewährleisten.

Bei der Additiven Fertigung ist die anforderungsspezifische Aufbereitung des Metallpulvers und die damit verbundene Reduzierung des Feinanteils nach der Pulvererzeugung von besonderer Bedeutung. Partikel im Bereich kleiner 15 µm hemmen oftmals die Fließfähigkeit, sodass diese im LPBF-Prozess nicht zuverlässig aufgetragen werden können. Bei Metallpulvern aus Sonderlegierungen kann durch die prozesssichere Trennung der feinen Pulverpartikel die Ausbeute an verwendbarem Pulver sogar erhöht werden. Daniel Beckers, Leiter der Metallpulverproduktion bei Rosswag Engineering, fasst die Vorteile des Sichters zusammen: „Durch den durchdachten und modularen Systemaufbau wird die Gefahr von Querkontamination minimiert, sodass in kurzer Zeit verschiedenste Legierungen verarbeitet werden können. Neben der Prozessierbarkeit der Metallpulver ist das Abtrennen der feinsten Partikelfraktion auch für das Handling und die Arbeitssicherheit relevant. Hier kommt es oft zur Staub- und Aerosolbildung, was zu aufwendigen Arbeitssicherheitsmaßnahmen und zusätzlichen Kosten beim Umgang mit den Metallpulvern führt.“

Bei Rosswag Engineering können nun viele Herausforderungen
bei der individuellen Aufbereitung von Metallpulvern durch den Windsicher bewältigt werden. Das trägt dazu bei, dass neue Werkstoffe mit höchster Effizienz und in wenigen Wochen bei Rosswag zu Metallpulver verdüst und in LPBF-Prozessen qualifiziert werden können.



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Das 1964 gegründete Familienunternehmen Weirather Maschinenbau und Zerspanungstechnik GmbH beschäftigt derzeit 25 Mitarbeiter und beheimatet auf etwa 1.200 m² Betriebsfläche einen modernen Maschinenpark aus Dreh- und Fräsbearbeitungszentren, eine Montage und eine Qualitätssicherung. Das Entwicklungsteam besteht aus den beiden Geschäftsführern Günter und Albin Weirather und deren beiden Söhnen Mario und Patrick. Ein kleines, schlagkräftiges Team, das den Großen der Branche die Stirn bieten möchte. Das Interview führte Georg Schöpf, x-technik
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