Fachverlag x-technik
search
 

Schließen

PDF


AMP+: Kooperation zur Überwindung von Schwachstellen im SLM-Prozess

: ULT


Damit sich die Additive Fertigung als industrielles Serienverfahren etablieren kann, gilt es, sämtliche Effizienzpotenziale in der Prozesskette konsequent zu heben und Schwachpunkte zu beseitigen. Mit diesem Ziel haben sich drei hochspezialisierte Mittelständler aus Deutschland zu dem Firmennetzwerk AM Powder Plus (AMP+) zusammengeschlossen.

/xtredimg/2019/Additive%20Fertigung/Ausgabe260/19695/web/amp_plus_systemkreislauf_logo.jpg
Der von AMP+ optimierte Systemkreislauf im Abschnitt der Prozesskette zwischen dem Bauprozess und dem eigentlichen Post-Processing.

Der von AMP+ optimierte Systemkreislauf im Abschnitt der Prozesskette zwischen...

Gemeinsam bieten die assonic Dorstener Siebtechnik GmbH, die Solukon Maschinenbau GmbH und die ULT AG eine integrierte Lösung für ein hochgradig automatisiertes Teile- und Pulverhandling im SLM-Prozess (Selective Laser Melting) an. Diese Lösung verbindet das Sammeln, Sieben, Aufbereiten und Trocknen überschüssiger Pulver im SLM-Prozess mit der automatisierten Entnahme und Entpulverung der Bauteile zur sauberen Übergabe ins Post-Processing. Unbelichtetes Pulver wird voll prozessfähig in den SLM-Prozess zurückgeführt. Dabei werden Arbeitssicherheit, Explosionsschutz und ein sauberes Arbeitsumfeld jederzeit gewährleistet.

Schwachstellen behoben

In ihrer Praxis sind die Partnerfirmen auf Schwachpunkte in SLM-Prozessketten gestoßen, die industrielle Anwender bisher vom breiten Einsatz der jungen Technologie abhalten. Diese Schwachpunkte konzentrieren sich auf einen vergleichsweise kurzen Abschnitt der Prozesskette zwischen dem Bauprozess und dem eigentlichen Post-Processing. Sie resultieren in manuellen Brüchen und in unnötig hohem Verbrauch der kostspieligen Metallpulver. Auch besteht die Herausforderung, Explosionsgefahren und ungesunde pulverangereicherte Luft zu vermeiden. Diese Probleme adressiert der neue Ansatz von AMP+ (www.ampplus.de).

Das Netzwerk stellt erstmals gemeinsam sein geballtes Know-how und seine langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Additiven Fertigung auf der formnext vor.

formnext Halle 12.0, Stand C119 (ULT)


Zum Firmenprofil >>


Bericht in folgenden Kategorien:
Betriebsmittel, Absauganlage, Filtertechnik

Special Messe-Specials

Im Gespräch

/xtredimg/2021/Additive%20Fertigung/Ausgabe338/23044/web/Ariel_IFW-Dresden_IMG_9484_display2.jpgOphir Messtechnik sorgt für strahlende Qualität
In der Zerspanung ist das Messen der Werkzeuge vor und zwischen Bearbeitungsschritten gang und gäbe, um eine gleichmäßige Performanz und Ergebnisqualität zu gewährleisten. Das legt nahe, auch in der Additiven Fertigung entsprechend vorzugehen. Wie wichtig das bei laserbasierten Verfahren ist und wie man dabei vorgehen kann, verrät Christian Dini, Director Global Business Development bei der Ophir Spiricon Europe GmbH. Das Interview führte Georg Schöpf, x-technik
Interview lesen >>

Newsletter abonnieren