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AM Austria als Hot Spot der Additiven Fertigung

: AM Austria


Die Marktzahlen der additiven Fertigung weisen konsistent zweistellige Zuwachsraten auf und der Kampf um die globale Vorherrschaft in diesem zukunftsträchtigen Innovationsfeld hat längst begonnen. Studien belegen, dass Österreich über ein enormes Potenzial in diesem Sektor verfügt. Das möchte die Initiative AM Austria nun mit vereinten Kräften heben. Von Sandra Stromberger, AM Austria e. V.

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Neben der Umsetzung laufender Event-, Vernetzungs- und Kommunikationstätigkeiten hat sich AM Austria seit Beginn des Jahres 2018 als Kooperationspartner intensiv eingebracht.

Neben der Umsetzung laufender Event-, Vernetzungs- und Kommunikationstätigkeiten...

Durch den Siegeszug der additiven Fertigung konnte sich in den letzten Jahren in der Produktentwicklung und Produktion eine noch nie dagewesene Designfreiheit etablieren. Sie zählt neben den rasanten Fortschritten in den Feldern Robotik, KI, IoT und Big Data sowie dem generellen Trend zur Automatisierung und Digitalisierung zu einem der Haupttreiber der großen Umwälzungen, die sich derzeit im Industriesektor abspielen.

Der Markt wächst immens. In den USA und China werden bereits konzertierte Anstrengungen unternommen, um im Spitzenfeld mitmischen zu können – und auch wir halten die besten Karten in der Hand, um zu den großen Gewinnern der industriellen Zukunft zu zählen.

Auch Österreich spiel vorne mit

Studien zeigen, dass in unseren Breitengraden echte Top-Player und bestausgebildete Experten sitzen. Woran es uns jedoch im internationalen Vergleich noch fehlt, ist eine synergetische Bündelung der vorhandenen Kräfte sowie eine systematisch vorangetriebene Stärkung, Positionierung und Vermarktung der lokalen Akteure. Diese Lücke möchte die neu gegründete Initiative AM Austria nun schließen, die bereits kurz nach ihrem Start über mehr als 40 Mitgliedsorganisationen verfügt.

Mit starker Strategie in die Startlöcher

Neben der Umsetzung laufender Event-, Vernetzungs-, Kommunikationstätigkeiten hat sich AM Austria seit Beginn des Jahres 2018 als Kooperationspartner intensiv
in das vom BMVIT beauftragte Projekt Roadmap Additive Fertigung Österreich eingebracht, bei dem es darum ging, einen gesamtheitlichen Fahrplan für die zukünftige Gestaltung der Additiven Fertigung in Österreich auszuarbeiten.

Die dabei generierten Ergebnisse bilden nun die Basis für die Aufgabenstellungen, mit denen die neu aufgesetzten AM Austria Arbeitsgruppen ab Oktober 2018 schrittweise ins Rennen gehen. Auf der Agenda stehen eine zukunftsweisende Forschungsthemendefinition und die Ausarbeitung eines effektiven Maßnahmenplans für die Aus- und Weiterbildung. Die gezielte Stärkung des Industriesektors, durch die Bereitstellung innovativer Best Practice-Beispiele und die Vernetzung mit Experten zählt ebenso dazu wie die Definition von relevanten Normen und Standards sowie die Ausarbeitung einer umfassenden Strategie für Österreichs Positionierung und Internationalisierung inkl. der dafür nötigen Recherchearbeiten.

Roll-Out Jahr 2019

Was 2018 entwickelt wurde, soll im nächsten Jahr in die Umsetzung gehen. 2019 sind die konkrete Implementierung erster Arbeitsergebnisse, die gezielte strategische Positionierung bei Politik und Entscheidern sowie die verstärkte Sichtbarmachung durch PR- und Medienarbeit das Ziel.

Neben der Umsetzung laufender Event-, Vernetzungs- und Kommunikationstätigkeiten hat sich AM Austria seit Beginn des Jahres 2018 als Kooperationspartner intensiv eingebracht.


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Das 1964 gegründete Familienunternehmen Weirather Maschinenbau und Zerspanungstechnik GmbH beschäftigt derzeit 25 Mitarbeiter und beheimatet auf etwa 1.200 m² Betriebsfläche einen modernen Maschinenpark aus Dreh- und Fräsbearbeitungszentren, eine Montage und eine Qualitätssicherung. Das Entwicklungsteam besteht aus den beiden Geschäftsführern Günter und Albin Weirather und deren beiden Söhnen Mario und Patrick. Ein kleines, schlagkräftiges Team, das den Großen der Branche die Stirn bieten möchte. Das Interview führte Georg Schöpf, x-technik
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