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Werkzeugelemente in Perfektion

: Jell


Als Dienstleister für Konstruktion, Simulation und Additiver Fertigung bietet die Jell Group aus Bernau am Chiemsee (D) optimierte Werkzeugelemente für den Kunststoffspritzguss. Für die Herstellung von Prototypen, Kleinserien und Funktionsteilen nutzt das Unternehmen Lasersintermaschinen und FDM-Geräte und kann damit das gesamte Spektrum von der Entwicklung bis zum fertigen Teil anbieten. Autor: Georg Schöpf / x-technik

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Komplexe Innenstrukturen und integrierte Funktionalitäten wie bei diesen Mischereinsätzen sind durch das Lasersintern technisch umsetzbar.

Komplexe Innenstrukturen und integrierte Funktionalitäten wie bei diesen Mischereinsätzen...

Die Jell Werkzeugelemente ist Teil der 1987 gegründeten Jell Group. Die Erfolgsgeschichte des in Bernau am Chiemsee ansässigen Unternehmens begann als Konstruktionsbüro für Werkzeuge für das Kunststoffspritzgießen. Im Laufe der Jahre wurde das Dienstleistungsspektrum um die Bereiche Simulation und die Herstellung von Werkzeugelementen erweitert. Das Unternehmen, das seitdem kontinuierlich gewachsen ist, beschäftigt mittlerweile zwölf Mitarbeiter auf ca. 350 m² Betriebsfläche.

Nach wie vor besteht die Kernkompetenz in der Entwicklung und Konstruktion von Werkzeugen für das Spritzgießen, die durch den Einsatz von Simulationstools optimiert werden. Aber auch bei Design und Entwicklung von kleinen Baugruppen bis zu kompletten Geräten betreut Jell seine Kunden aufgrund der langjährigen Erfahrung kompetent.

Dienstleistungsbereich Werkzeugelemente

Bereits im Jahre 2009 wurde in die erste Maschine für Metall-Lasersintern der Firma Concept-Laser investiert. Damit wurde es möglich, hochspezialisierte Komponenten für Spritzgusswerkzeuge nicht nur zu entwickeln, sondern auch direkt herzustellen. „Unser Bestreben war es immer, unseren Kunden das bestmögliche Konzept für ihre Werkzeuge zu präsentieren. Damit war es für uns eine logische Folge, Werkzeugelemente, die sich konventionell schwer oder gar nicht fertigen lassen, mit anzubieten“, so Gregor Jell, Geschäftsleiter Werkzeugelemente in der Jell Group.

Der
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Auch Einzelstücke oder Kleinserien von Funktionsteilen fertigt Jell schnell und flexibel.

Auch Einzelstücke oder Kleinserien von Funktionsteilen fertigt Jell schnell...

Einsatz generativer Verfahren bot dem Unternehmen die Möglichkeit, in der Optimierung von Werkzeugen ganz neue Wege zu gehen. Nicht mehr länger an die Beschränkungen konventioneller Fertigungsverfahren gebunden, entstanden so Werkzeugelemente mit hochkomplexen Geometrien und integrierten Funktionalitäten.

„Auch im Bereich der Prototypenwerkzeuge und der Bemusterung hat sich die Kombination aus Konstruktion und Additiver Fertigung bewährt“, schildert Jell und ergänzt: „Das hat auch dazu geführt, dass wir unseren Maschinenpark um eine weitere Lasersintermaschine und FDM-Geräte ergänzt haben.“

Alternativen bieten

Das Leistungsspektrum hat sich durch den Einsatz generativer Verfahren aber noch zusätzlich erweitert. „Mit unserer Ausstattung und unserem Know-how sind wir in der Lage, unsere Kunden nicht nur bei der Werkzeugentwicklung zu unterstützen. Bei Kleinserien macht es beispielsweise manchmal Sinn, das Bauteil direkt additiv zu fertigen. Darauf können wir mit unserer Ausstattung flexibel und zeitnah reagieren“, so Jell weiter.

„Zu unseren Spezialitäten zählt auch das Nullmaßlasern, bei dem die Teile so gefertigt werden, dass nur noch wenig oder gar keine Nacharbeit mehr erforderlich ist. Das ist eine Kompetenz, die von Kunden in ganz Europa sehr geschätzt wird. Zusätzlich dazu bedienen
wir Kunden bis nach Ostasien mit unseren Leistungen im Bereich Mold-controlling“, betont der Geschäftsleiter die internationale Ausrichtung der Unternehmensgruppe.

Auf Expansionskurs

Dass das angebotene Konzept die Anforderungen im Markt trifft, zeigt sich schon allein darin, dass die Chiemgauer Werkzeugspezialisten ihren Maschinenpark noch dieses Jahr um eine weitere Lasersinteranlage erweitern. „Mit unserem Leistungsangebot treffen wir genau die Wünsche unserer Kunden. Die Kombination aus Design, Konstruktion, Simulation und Additiver Fertigung ermöglicht optimierte Komponenten und Werkzeuge. Der Komplexität der Konstruktion sind dabei keine Grenzen mehr gesetzt“, fasst Jell abschließend zusammen.


Komplexe Innenstrukturen und integrierte Funktionalitäten wie bei diesen Mischereinsätzen sind durch das Lasersintern technisch umsetzbar.
Auch Einzelstücke oder Kleinserien von Funktionsteilen fertigt Jell schnell und flexibel.
Werkzeugelemente mit Geometrien, die konventionell nicht herstellbar sind, zählen zu den Spezialitäten der Jell Group.
Bei der Entwicklung von Werkzeugkomponenten werden mit Hilfe von Simulationstools beispielsweise Kühlkanäle optimiert.


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