Fachverlag x-technik
search
 

Schließen

PDF


Vom Pulver zum Präzisionsbauteil

: Fuchshofer


Weil es für die Entwicklung und Herstellung von Präzisionsbauteilen mittels additiver Fertigung mehr braucht als nur den generativen Herstellungsprozess, haben sich führende Unternehmen aus dem Bereich metallischer 3D-Druck und Präzisionszerspanung sowie Know-how aus der Pulvermetallurgie zusammengefunden. Die neu gegründete FAM GmbH (Fuchshofer Advanced Manufacturing) vereint alle diese Disziplinen unter einem Dach, um neue Standards bei der Herstellung additiv gefertigter Präzisionsbauteile zu setzen.

/xtredimg/2016/Additive%20Fertigung/Ausgabe179/11536/web/160928_3D-Drucker_Niklasdorf_c-robert-stadler_DSC5742.jpg
Bildquelle: Joanneum Research

Bildquelle: Joanneum Research

Auf der Gründerseite steht einerseits die Firma Fuchshofer Präzisionstechnik GmbH als langjähriger und erfahrener Partner in der CAM-CNC Fertigung von hochpräzisen und komplexen Prototypen, sowie Serienfertigungen. Zahlreiche namhafte Kunden aus den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Automobil, Elektronikindustrie und Medizintechnik sind vom hohen Qualitätsstandard der Bauteile überzeugt.

Als zweiter Gesellschafter verfügt die AM Ventures Holding GmbH durch ihre Kooperation mit der EOS GmbH über die Kernkompetenzen in der Entwicklung und Anwendung von DMLS Systemen. EOS ist einer der weltweiten Markt-, Technologie- und Qualitätsführer für High-End-Lösungen im Bereich der Additiven Fertigung und steht international für Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und gesicherte Prozesse.

Abgerundet wird das Profil der FAM GmbH durch die Teilhaberschaft von Herrn Edmar Allitsch, welcher sein technisches Know-how als Pulverexperte im Metallwerkstoffbereich miteinbringt. Das verwendete Material spielt eine wesentliche Rolle für die Fertigungsqualität. Von Aluminium und martensitaushärtbarem-Stahl über Edelstahl und Titan bis hin zu Nickel- und Kobalt-Chrom-Legierungen bietet EOS eine umfassende Auswahl an Metallpulvern und Edmar Allitsch unterstützt und berät die zukünftigen Kunden, um spezifische Produkte mit neuartigen Materialeigenschaften in erstklassiger Qualität zu entwickeln und zu fertigen.

Hinter jedem Bauteil steckt eine Idee

„Die Additive Fertigung verlangt vom Anwender einen völlig neuen Denkansatz.
/xtredimg/2016/Additive%20Fertigung/Ausgabe179/11536/web/EOS_Aerospace_3TRPDLtdTheSAVINGProject_SeatBeltBuckles_01_download.jpg
Beispiel Luft- und Raumfahrt: Sitzgurtschloss aus dem Werkstoff EOS Titanium Ti64. Quelle: 3T RPD Ltd/The SAVING Project

Beispiel Luft- und Raumfahrt: Sitzgurtschloss aus dem Werkstoff EOS Titanium...

Die Möglichkeiten der Formgebung und das Potenzial zur Optimierung von Bauteilen sind nahezu grenzenlos. Die Planung und Konstruktion ist entscheidend um ein funktionsfähiges und serienreifes Produkt entstehen zu lassen, welches die Stärken der Additiven Fertigung optimal ausreizt“, erklärt Hannes Fuchshofer, Geschäftsführer der Fuchshofer Präszisionstechznik GmbH.

Zusätzlich hat die FAM GmbH eine Kooperation mit der Joanneum Research Forschungsgesellschaft mbH geschlossen um neben der Design- auch in der Materialentwicklung neue Wege zu gehen. Die Joanneum Research betreibt Spitzenforschung auf internationalem Niveau und nimmt eine Schlüsselfunktion im Technologie und Wissenstransfer in Österreich ein. Sie entwickelt Lösungen und Technologien für Wirtschaft und Industrie in einem breiten Branchenspektrum. In Zusammenarbeit mit der FAM GmbH werden spezifische und neuartige Bauteile mittels Direct Laser Metal Sintering-Verfahren entwickelt und hergestellt.

Kooperation als Schlüssel für Innovation

Diese Kooperation ist ein perfektes Beispiel von Integration zwischen Industrie und F&E-Institutionen mit dem gemeinsamen Ziel, einen effizienten Wissenstransfer durchzuführen und neue industrielle Anwendungen für den metallischen 3D-Druck zu erschließen sowie diese mit konventionellen Produktionsmethoden zu kombinieren.

Die Kombination aus führender Anlagen-, Prozess- und Materialtechnologie für den metallischen 3D-Druck verbunden mit großer Erfahrung in der konventionellen Bearbeitung und kundennaher Entwicklung
gemeinsam mit Joanneum Research werden der Fuchshofer Advanced Manufacturing (FAM) GmbH erlauben, neue Anwendungsfelder und Bauteile zu erschließen.

Bildquelle: Joanneum Research
Beispiel Luft- und Raumfahrt: Sitzgurtschloss aus dem Werkstoff EOS Titanium Ti64. Quelle: 3T RPD Ltd/The SAVING Project
Die FAM GmbH nutzt die Bearbeitungsmöglichkeiten der Fuchshofer Präzisiontechnik GmbH für das Finish additiv gefertigter Teile.


Zum Firmenprofil >>


Bericht in folgenden Kategorien:
Dienstleistungen, Entwicklung, Additive Bauteilfertigung

Im Gespräch

/xtredimg/2019/Additive%20Fertigung/Ausgabe260/19458/web/Thomas__Fehn.jpgAdditive Zukunft mit Metallen
Trumpf zählt zu den Maschinenpionieren im Bereich der Metall-Additiven Fertigung. Nach einem starken Einstieg im Jahr 2003 hat sich das Unternehmen aus dem Bereich zurückgezogen, um etwa zehn Jahre später ein umso fulminanteres Comeback zu feiern. Nach wie vor zählt der Maschinenbauer aus Ditzingen (D) zu den technologischen Vorreitern. Dr. Thomas Fehn, General Manager Trumpf Additive Manufacturing, schildert, wie Trumpf den Markt um die Additive Fertigung einschätzt. Das Interview führte: Georg Schöpf, x-technik
Interview lesen >>

Newsletter abonnieren