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Serientaugliche Hybridfertigung

: AM Kyburz


Die Hybridfertigung verbindet die herkömmlichen Fertigungsverfahren mit dem 3D-Metalldruck. Der konventionell herstellbare Teil des Werkstückes wird zunächst gefräst oder gedreht und die komplexen Bereiche der Konstruktion anschließend direkt auf das vorgefertigte Teil aufgebaut. So entstehen kostengünstige Bauteile, die von den Vorteilen der Additiven Fertigung profitieren.

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Auch auf bereits bestehende Teile kann mit Pulverbettmaschinen weiter aufgebaut werden. Daurch sind komplexe Kombinationen möglich.

Auch auf bereits bestehende Teile kann mit Pulverbettmaschinen weiter aufgebaut...

Die AM Kyburz AG hat sich zusammen mit der Kyburz Feinmechanik AG u. a. auf den Bereich der Hybridfertigung spezialisiert. So können beste und kostengünstigste Lösungen unter Berücksichtigung diverser Fertigungstechnologien angeboten werden. Dass die Hybridfertigung auch serientauglich ist, hat das junge Unternehmen schon bewiesen. So wurden 800 Teelichter gefertigt, dessen Unterteil aus rostfreiem Stahl 1.4404 gedreht wurde. Danach hat man die Unterteile in die M2 Duallaser von Concept Laser eingelegt und die Krone ebenfalls aus 1.4404 direkt aufgebaut. Die fertigen Teelichter mussten anschließend lediglich mit Wasser gewaschen und getrocknet werden.

Die Kombination bring Vorteile

Die Hybridtechnik bietet auch für die Nachbearbeitung der additiv gefertigten Teile sehr interessante Lösungen. So werden beispielsweise Aufspannflansche für die Aufspannvorrichtungen nicht mit dem LaserCusing Verfahren aufgebaut, sondern als Träger in Scheibenform bereits vorab in die Maschine eingelegt.


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Bericht in folgenden Kategorien:
Entwicklung, Additive Bauteilfertigung

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