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Schnell und flexibel mit optimierter LMD-Technologie

: Trumpf


Trumpf erweitert sein Technologie- und Produkt-Portfolio im Bereich der industriellen 3D-Drucker. Auf der Formnext 2015 hat der Laserhersteller neue Maschinen und Anlagen für die Additive Fertigung von Metallteilen vorgestellt. Mit der seit 15 Jahren etablierten und kontinuierlich weiterentwickelten Technologie Laser Metal Deposition (LMD) und den vorgestellten TRuPrint-Maschinen hat Trumpf beide relevanten Technologien im Metallbereich im Programm.

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Die Anlagentechnik für LMD ist bereits ausgereift und verfügbar. Im Bild: Die TruLaser Cell 3000.

Die Anlagentechnik für LMD ist bereits ausgereift und verfügbar. Im Bild:...

Über die LMF-Maschine TruPrint 1000 und die neu vorgestellte TruPrint 3000 haben wir bereits in der Ausgabe 1/2016 berichtet. Im Bereich des Laser Metal Deposition (LMD) blickt das Unternehmen auf über 15 Jahre Erfahrung zurück und hat dieses für den industriellen Einsatz weiterentwickelt.

Neues LMD-Paket: Volumina mit hohen Aufbauraten anbringen

Seine LMD-Technologie hat Trumpf weiter optimiert und auf der Formnext neue Lösungen vorgestellt. Diese eignen sich insbesondere um Volumen und Strukturen an bestehende Bauteile anzubringen, beispielsweise eine Anschraubfläche an ein Rohr. Bei LMD-Anlagen erzeugt der Laser ein Schmelzbad auf der Oberfläche eines Bauteils und schmilzt das zeitgleich und koaxial zugeführte Pulver entsprechend der gewünschten Form auf. Es entsteht eine Schicht aus miteinander verschweißten Raupen. Viele Schichten ergeben einen Körper, der in jede Raumrichtung wachsen kann.

Das große Plus bei der LMD-Technologie: Die benötigte Anlagentechnik ist ausgereift. So lässt sich je nach Anwendungsfall etwa die große Fünfachsmaschine TruLaser Cell 7040 oder auch die kompaktere TruLaser Cell 3000 mit dem neuen LMD-Paket ausrüsten. Ein weiterer Vorteil ist die erhöhte Aufbaurate. Mit Aufbauraten von bis zu 500 Kubikzentimeter pro Stunde kann LMD wirtschaftlicher als konventionelle Fertigungsverfahren sein. Zudem gibt es so gut wie keine Beschränkungen in der Materialkombination – es lassen sich nahezu beliebige Sandwichstrukturen erzeugen. Dabei erfolgt der Prozess auf dem Bauteil an der freien
Atmosphäre, was Nebenzeiten reduziert und somit auch die Kosten pro Bauteil senkt.

Mit dem neuen Technologie- und Produkt-Portfolio bietet Trumpf seinen Kunden nun ein Komplettpaket aus Laserstrahlquelle, Maschine, Pulver, Serviceleistungen und Applikationsberatung – alles aus einer Hand.

Die Anlagentechnik für LMD ist bereits ausgereift und verfügbar. Im Bild: Die TruLaser Cell 3000.
Trumpf vereint die beiden führenden Technologien für die Additive Fertigung von Metallteilen (LMF und LMD) unter einem Dach.
Beim LMD-Verfahren erzeugt der Laser ein Schmelzbad auf der Oberfläche eines Bauteils und schmilzt das zeitgleich eingebrachte Pulver entsprechend der gewünschten Form auf.


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Bericht in folgender Kategorie:
Laser Metal Deposition (LMD)

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