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Revision der Grundlagennorm DIN EN ISO/ASTM 52900: Aufruf zur Mitwirkung

DIN EN ISO/ASTM 52900 Additive Fertigung – Grundlagen – Terminologie ist die grundlegende Terminologie-Norm für die Additive Fertigung (AM). Die Norm definiert die wichtigsten Begriffe im Bereich der Additiven Fertigung. Als international anerkannte Norm erleichtert sie den Anwendern die Kommunikation mit Geschäftspartnern und Kunden weltweit.

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Aktuell wird die im Juni 2017 veröffentlichte Norm DIN EN ISO/ASTM 52900 überarbeitet. Der neue Entwurf wird voraussichtlich im Juni 2018 fertiggestellt. Unter anderem definiert das Dokument unter dem Oberbegriff AM die sieben Prozesskategorien Freistrahl-Bindemittelauftrag (binder jetting, BJT), Materialauftrag mit gerichteter Energieeinbringung (directed energy deposition, DED), Materialextrusion (material extrusion, MEX), Freistrahl-Materialauftrag (material jetting, MJT), Pulverbett-basiertes Schmelzen (powder bed fusion, PBF), Schichtlaminierung (sheet lamination, SHL) und Bad-basierte Photopolymerisation, (vat photopolymerization, VPP).

Der überarbeite Entwurf enthält erstmals auch einen Leitfaden, mit dem Anwender einen AM-Prozess mit Akronymen detaillierter als nur über die Kategorie festlegen können (z. B. pulverbettbasiertes Schmelzen von Ti6Al4V mittels Elektronenstrahl: PBF-EB/M/Ti6Al4V). Fachleute haben die Möglichkeit, an der Überarbeitung der DIN EN ISO/ASTM 52900 mitzuwirken und den aktuellen Entwurf über das Norm-Entwurfs-Portal von DIN (nach Registrierung) zu lesen und zu kommentieren. Interessierte können sich auch direkt an Dr. Roman Rüttinger bei DIN wenden (E-Mail: Roman.Ruettinger@din.de, Telefon: +49 30 2601 – 2474).

  • flag of de DIN Deutsches Institut für Normung e.V.
  • Burggrafenstr. 6
  • D-10787 Berlin
  • Tel. +49 30 2601 0
  • www.din.de


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Im Gespräch

/xtredimg/2017/Additive%20Fertigung/Ausgabe210/12731/web/CPD_57963_02.jpgAdditver Flugzeugbau
Vor Übernahme seiner heutigen Position war Gerd Weber seit Mai 2013 Leiter der Zentralen Produktionsplanung und -steuerung. Er kam 2011 zu Premium Aerotec, zunächst als Leiter der Zentralen Dienste und des Produktionsmanagements am Standort Nordenham. Im März 2003 startete er seine Laufbahn bei Airbus, zunächst im Kabinenausstattungswerk in Laupheim, ab 2006 übernahm er die Entwicklungsleitung für die Long-Range-Systemintegration in Hamburg. Im Jahr 2007 wurde er mit dem Aufbau und der Leitung des A380-Manufacturing Engineering in Toulouse betraut. Mit diesen Erfahrungen übernahm er 2010 die transnationale Leitung der A350-Industrialisierung für Rumpf und Kabine und war für den Aufbau des harmonisierten Produktionssystems der Airbus-Werke verantwortlich. Das Interview führte Georg Schöpf / x-technik
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