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LASERTEC 12 SLM optmiert präzisen Druck

: DMG MORI


Optimiert für die hochpräzise Fertigung dünnwandiger Bauteile und ausgestattet mit modernsten Softwarelösungen erweitert die neue LASERTEC 12 SLM von DMG MORI das Maschinenportfolio im Pulverbettverfahren.

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LASERTEC 12 SLM: Ein minimaler Fokusdurchmesser von 35 µm über das gesamte Baufeld erlaubt den hochgenauen Aufbau kleinster Wandstärken.

LASERTEC 12 SLM: Ein minimaler Fokusdurchmesser von 35 µm über das gesamte...

Die Präzision in der Additiven Fertigung hängt grundlegend von drei Parametern ab: einem minimalen Fokusdurchmesser, der Einhaltung minimaler Schichtstärken und der Reduktion der maximalen Pulverkorngröße. Genau diese Parameter hat DMG MORI bei der Entwicklung der neuen LASERTEC 12 SLM berücksichtigt und eine hochgenaue Maschine für den Aufbau kleinster Wandstärken konzipiert. Die von der LASERTEC 30 SLM 2nd Generation bekannten und bewährten Features – das rePLUG Pulvermodul, CELOS als durchgängige Softwarelösung, das offene System und das ergonomische Design – gelten ausnahmslos auch für die LASERTEC 12 SLM, so dass die Neuentwicklung das DMG MORI Portfolio der Prozessketten im Additive Manufacturing optimal abrundet.

35 µm Fokusdurchmesser für filigranste Bauteile

Mit einem besonderen Fokus auf Präzision im Pulverbettverfahren hat DMG MORI die neue LASERTEC 12 SLM entwickelt. Ein minimaler Fokusdurchmesser von 35 µm über das gesamte Baufeld erlaubt den hochgenauen Aufbau kleinster Wandstärken. Durch das integrierte direkte Messsystem mit einer Auflösung von weniger als 1 µm lassen sich präzise und wiederholbar kleinste Schichtstärken aufbauen. Eine integrierte Siebstation verhindert unmittelbar vor Eindringung des Pulvers, dass größere Partikel und Agglomerate in den Bauraum gelangen. Die Einbringung des Pulvers in den Bauprozess erfolgt sicher unter Schutzgasatmosphäre. Trotz der Spezialisierung und Optimierung auf den hochpräzisen Aufbau von filigranen Strukturen konnte DMG MORI ein Bauvolumen von 125 × 125 × 200 mm realisieren. Die ergonomische Gestaltung der Maschine im Stealth Design spiegelt das wider, was DMG MORI bereits seit vielen Jahren kontinuierlich verfolgt und optimiert. Durch eine optimale Zugänglichkeit wichtiger Elemente ist die Arbeit an der Maschine leicht und effizient. Die LASERTEC 12 SLM basiert
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CAM-Programmierung: Durch die abgestimmte und einheitliche Bedienoberfläche lassen sich geometrisch hochkomplexe Bauteile mit einem minimalen Zeitaufwand extern programmieren und an der Maschine übernehmen.

CAM-Programmierung: Durch die abgestimmte und einheitliche Bedienoberfläche...

auf derselben Maschinenplattform wie die LASERTEC 30 SLM 2nd Generation, so dass die Neuentwicklung einerseits ebenso robust ist und andererseits sowohl zum konventionellen rePLUG als auch zum rePLUG reSEARCH kompatibel bleibt. Der schnelle Materialwechsel von unter zwei Stunden steigert die Produktivität der LASERTEC 12 SLM erheblich.

Angepasste Pulverzuführung

Das rePLUG reSEARCH hat DMG MORI speziell für die Materialentwicklung konzipiert. Anders als beim konventionellen rePLUG gibt es anstelle des großen Pulvertanks mit geschlossenem Pulverkreislauf eine flaschenbasierte Pulverzuführung für wesentlich kleinere Materialmengen. Auf diese Weise wird eine einfache Reinigung des Systems sichergestellt, was insbesondere bei Versuchen mit einer Vielzahl von Materialien erhebliche Zeitvorteile bringt und auch das Querkontaminationsrisiko auf ein Minimum reduziert. Überschüssiges Pulver wird ebenfalls in einer Flasche aufgefangen und kann anschließend für die erneute Verwendung extern gesiebt werden.

CELOS und OPTOMET als innovative und durchgängige Softwarelösung

Als durchgängige Softwarelösung für die CAM-Programmierung und Maschinensteuerung rundet CELOS die Prozessketten mit der LASERTEC SLM Baureihe ab. Durch die abgestimmte und einheitliche Bedienoberfläche lassen sich geometrisch hochkomplexe Bauteile mit einem minimalen Zeitaufwand extern programmieren und an der Maschine übernehmen. Dank des effizienten Informationsflusses und der intuitiven Bedienung garantiert CELOS somit optimale Abläufe in der Vor- und Nachbearbeitung additiv gefertigter Bauteile. Folglich ermöglicht auch die LASERTEC
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Links: Filterelement, Maschenweite 50 µm Mitte: Dentalanwendungen: Gaumenplatten Rechts: Strömungsleitelement, Wandstärke 80 µm

Links: Filterelement, Maschenweite 50 µm Mitte: Dentalanwendungen: Gaumenplatten Rechts:...

12 SLM mit ihrem offenen System eine individuelle Anpassung aller Maschineneinstellungen und Prozessparameter, bis hin zu einer uneingeschränkten Wahl des Materialherstellers. Für die Steuerung der Prozessparameter im Pulverbettverfahren hat DMG MORI in Kooperation mit Intech die Software OPTOMET entwickelt. Sie verfügt über sich selbst anpassende und lernende Algorithmen, die alle erforderlichen Parameter für den SLM-Prozess vorab innerhalb von Minuten kalkuliert. Dadurch lassen sich Schichtstärken frei berechnen, was einen schnelleren und produktiveren Aufbau ermöglicht. OPTOMET verfügt über eine Materialdatenbank, die es Anwendern erlaubt Material von allen Herstellern zu nutzen, ohne dieses vorher zu testen. Das offene System lässt eine selbstständige Erweiterung dieser Datenbank durch eigene Experimente zu. OPTOMET ist auch in der Lage, Parameter so anzupassen, dass Materialeigenschaften wie Härte, Porosität und Elastizität verändert oder optimiert werden können.

DMG MORI stärkt Additive Manufacturing mit Intech

DMG MORI und Intech besiegeln eine Zusammenarbeit im Bereich Additive Manufacturing. Mit einer Beteiligung von 30% an dem indischen Softwareentwickler erschließt sich DMG MORI den Zugang zu wichtigem Software- und Technologie-Know-how für die generative Produktion.

Intech gilt als Vorreiter im Bereich des 3D-Drucks in Indien. Das Unternehmen hat sich auf Additive Manufacturing sowie damit verbundene Software-Lösungen spezialisiert – einschließlich der künstlichen Intelligenz für diesen Bereich. Intech wird in Kürze zahlreiche Lösungen auf den Markt bringen, die Nutzern maschinelle Vorgänge und die Prozesssteuerung erleichtern. Dadurch können Kunden diese Technologie schneller einsetzen. „Mit Intech
stärken wir unseren globalen Foot-Print in Indien und beschleunigen zugleich die Entwicklung im Additive Manufacturing. First Time Right, das heißt schnell zum ersten Gutteil. So treiben wir aktiv ganzheitliche Serienlösungen entlang der gesamten Prozesskette für die generative Fertigung voran“, sagt Christian Thönes, Vorstandsvorsitzender der DMG MORI AG.

Sridhar Balaram, CEO von Intech, betont: „Unsere Zusammenarbeit bringt Hardware und Software perfekt zusammen. OPTOMET kann auf weitere Schlüsseltechnologien des Additive Manufacturing übertragen werden, wie Direct Energy Deposition oder Binder Jetting. OPTOMET wird den gesamten additiven Markt verändern.” Intech bietet seine Softwarelösungen sowohl für die LASERTEC SLM-Baureihe von DMG MORI an als auch für andere Produkte und Kunden der Pulverbett-Technologie. Die neue OPTOMET-Software berechnet automatisch die optimalen Prozessparameter. Das erleichtert die Programmierung und führt zu deutlich verbesserten Oberflächenqualitäten und reproduzierbare Werkstoffeigenschaften. Ein Sprungbrett für die Industrialisierung des Additive Manufacturing

LASERTEC 12 SLM

• Hochpräziser Aufbau dünnwandiger Bauteile

• Fokusdurchmesser von 35 µm über das gesamte Baufeld

• Bauraumgröße 125 x 125 x 200 mm

• Min. Schichtdicke 20 µm

• Laserleistung Standard 200 W

• Volle Kompatibilität zu rePLUG und rePLUG reSEARCH

• OPTOMET als intelligente Software
für die Einstellung aller Prozessparameter

LASERTEC 12 SLM: Ein minimaler Fokusdurchmesser von 35 µm über das gesamte Baufeld erlaubt den hochgenauen Aufbau kleinster Wandstärken.
CAM-Programmierung: Durch die abgestimmte und einheitliche Bedienoberfläche lassen sich geometrisch hochkomplexe Bauteile mit einem minimalen Zeitaufwand extern programmieren und an der Maschine übernehmen.
Links: Filterelement, Maschenweite 50 µm Mitte: Dentalanwendungen: Gaumenplatten Rechts: Strömungsleitelement, Wandstärke 80 µm


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Bericht in folgenden Kategorien:
Selective Laser Melting (SLM), Software

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Vor gut einem Jahr wurde das Laser Zentrum Nord in die Fraunhofer Gesellschaft integriert und ist jetzt die Fraunhofer-Einrichtung für Additive Produktionstechnologien IAPT. In der Einrichtung wird industrienah über Forschungsprojekte daran gearbeitet, die Additive Fertigung reif für die industrielle Anwendung zu machen. Dazu stehen unterschiedlichste Verfahren und Technologien zur Verfügung. Das Gespräch führte Georg Schöpf, x-technik
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