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Kultstatus erreicht: Die Messe SPS/IPC/DRIVES

Die Fachmesse zur elektrischen Automatisierung, die SPS/IPC/DRIVES in Nürnberg, präsentiert sich 2011 größer und internationaler als je zuvor. Erstmals werden zwölf Messehallen und mehr als 100.000 m2 Ausstellungsfläche belegt sein. Über 1.400 Aussteller aus dem In- und Ausland werden erwartet. Alle Keyplayer der Branche sind wieder vertreten. Die SPS/IPC/DRIVES 2011 bietet somit ein noch umfangreicheres Angebot an Produkten und Lösungen zur elektrischen Automatisierung.

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Aussteller aus fast 40 Ländern nehmen an der SPS/IPC/DRIVES 2011 teil. Das entspricht einer Steigerung von 20 %. Mit derzeit 76 Unternehmen ist Italien auch in diesem Jahr die stärkste ausstellende Nation aus dem Ausland, gefolgt von der Schweiz (36), China (35) und Österreich (27). Nach dem Besucherrekord in 2010 ist auch für 2011 mit deutlich über 50.000 Fachbesuchern zu rechnen.

Die neu hinzugenommene Halle 3 mit 10.000 m2 Ausstellungsfläche beinhaltet die Thematik Antriebs- und Steuerungstechnik. Halle 8 bekommt neben der Steuerungstechnik den neuen Themenschwerpunkt Bedienen und Beobachten.

Trendige Themen

Im Mittelpunkt der Messe stehen heuer die Themen Energieeffizienz, Safety und Security sowie Industrial Identification.

Elektrische Automatisierungstechnik bildet eine Grundlage für ein erfolgreiches Energiemanagement. Im konsequenten Einsatz neuer Produkte, Systeme und Lösungen der Automatisierungstechnik lässt sich ein Energiesparpotenzial von bis zu 25% realisieren. Z. B. entfallen in der Industrie zwei Drittel des Stromverbrauchs auf mit Elektromotoren angetriebene Maschinen. Würde man die teilweise seit Jahrzehnten laufenden Altantriebe durch moderne Antriebstechniken ersetzen, ließen sich pro Jahr 38 Mrd. Kilowattstunden einsparen. Neben den vielfältigen Einsatzgebieten in der industriellen Fertigung leistet die Automatisierungstechnik aber
auch bei der Energieerzeugung, -übertragung und -verteilung einen entscheidenden Beitrag.

Safety bezeichnet die funktionale Sicherheit einer Maschine oder Anlage, d.h. deren störungs- und gefahrfreie Funktion. Dabei geht es um den zuverlässigen Schutz von Mensch, Maschine und Umwelt vor Beschädigung.
Security bezieht sich auf die Sicherheit einer Maschine oder einer Anlage vor unbefugten und ungewollten Zugriffen bzw. Datenmanipulationen. Durch die immer weiter fortschreitende Vernetzung wirtschaftlicher und technischer Prozesse in der Automation gibt es mittlerweile einen hohen Bedarf von sicherheitstechnischen Lösungen auch im Sinne der IT-Security.

Wenn innovative Produktkennzeichnungen und intelligente Sensortechnologie zusammentreffen, gestalten sie effiziente und sichere Produktionsprozesse. Mit Industrial Identification (moderner Bildverarbeitung, RFID-Tags, Data Matrix und Barcodes) werden Plagiate entlarvt, finden Bauteile den Weg zur nächsten Fertigungsstation und erhalten Anlagenkomponenten ein digitales Gedächtnis. Durch Einsatz innovativer Technologien der Produktkennzeichnung und -erkennung, zum Produktschutz und zur Produktverfolgung werden Produktion, Logistik sowie Wartung effizienter, Fehler werden reduziert und dadurch Kosten gesenkt.

Informierendes Rahmenprogramm

Die Gemeinschaftsstände „wireless in automation“, „AMA Zentrum für Sensorik, Mess- und Prüftechnik“ sowie „open source meets industry“ liefern einen gezielten Überblick zum jeweiligen Thema. Auf den beiden Messeforen der Verbände VDMA und
ZVEI finden hochwertige Vorträge und Podiumsdiskussionen statt.

Neu im diesjährigen Kongressprogramm sind vier spezielle Anwendersessions. Gezeigt wird, wie spezifische Applikationen innovativ und erfolgreich realisiert wurden.

Das Gesamtprogramm des SPS/IPC/DRIVES Kongresses 2011 umfasst 69 Vorträge zu Themen der elektrischen Automatisierung, eine Trendsession sowie drei Tutorials.

http://www.mesago.de/de/SPS/home.htm

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Bericht in folgenden Kategorien:
Fachmessen, SPS IPC Drives

Im Gespräch

/xtredimg/2017/Additive%20Fertigung/Ausgabe210/12731/web/CPD_57963_02.jpgAdditver Flugzeugbau
Vor Übernahme seiner heutigen Position war Gerd Weber seit Mai 2013 Leiter der Zentralen Produktionsplanung und -steuerung. Er kam 2011 zu Premium Aerotec, zunächst als Leiter der Zentralen Dienste und des Produktionsmanagements am Standort Nordenham. Im März 2003 startete er seine Laufbahn bei Airbus, zunächst im Kabinenausstattungswerk in Laupheim, ab 2006 übernahm er die Entwicklungsleitung für die Long-Range-Systemintegration in Hamburg. Im Jahr 2007 wurde er mit dem Aufbau und der Leitung des A380-Manufacturing Engineering in Toulouse betraut. Mit diesen Erfahrungen übernahm er 2010 die transnationale Leitung der A350-Industrialisierung für Rumpf und Kabine und war für den Aufbau des harmonisierten Produktionssystems der Airbus-Werke verantwortlich. Das Interview führte Georg Schöpf / x-technik
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