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Gut ins Bild gesetzt

: Formrise


Als Full-Service Dienstleistungsunternehmen in der Additiven Fertigung setzt die Formrise GmbH auf eine gute Partnerschaft mit den Kunden und begleitet sie von einer Produktidee bis zum fertigen Serienteil, mit dem Ziel, das Produkt kostengünstig und in gleichbleibend hoher Qualität zu liefern. Am Beispiel der Kooperation mit der Firma Alpa zeigt das Unternehmen, wie gut dieses Konzept funktioniert.

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Für das Kamerasystem Platon erhielt Alpa als eindrucksvolle Prämierung den renommierten Cinec Award in der Kategorie „Camera Technology / New Digital Capturing Tools“.

Für das Kamerasystem Platon erhielt Alpa als eindrucksvolle Prämierung den...

Die Alpa AG mit Sitz in Zürich produziert seit über 20 Jahren photographische Kameras für gehobene Ansprüche. Zu den Kunden zählen Weltklasse-Fotografen sowie Fotoenthusiasten auf der ganzen Welt. Klassisches Design mit guter Ergonomie aus hochwertigen Materialen gefertigte Produkte sind ein Erkennungszeichen von Alpa.

Zusammen mit Formrise und der Product Development Group Zürich (pd|z) der ETH Zürich untersucht Alpa den Einsatz von additiven Techniken für die Fertigung von photographischem Zubehör aus hochwertigen Kunststoffen. In dem von der Innosuisse geförderten Forschungsprojekt geht es dabei bewusst nicht um die Herstellung von Prototypen, sondern um Endnutzerteile für anspruchsvolle Kunden. Das erklärte Ziel ist es, die Bedürfnisse von Nutzern in neu entstehenden Märkten optimal adressieren zu können.

Wie schaut die Akzeptanz beim Kunden aus?

Zwei Aspekte sind dabei entscheidend für die Akzeptanz von additiv gefertigten Produkten beim Kunden: Einerseits sollte der Endnutzer im Idealfall die Vorteile der additiv gefertigten Produkte, wie z. B. geringes Gewicht und individuelle Konfigurierbarkeit, direkt erkennen oder zumindest vermittelt bekommen – andererseits spielen gerade bei Arbeitsgeräten Haptik und Finish der Oberfläche eine wichtige Rolle.

Um konstant höchste Qualität zu erreichen, ist der permanente Austausch zwischen Alpa als Hersteller und Formrise als Fertigungspartner unerlässlich. Seit über zwei Jahren arbeiten die beiden Unternehmen partnerschaftlich an der Optimierung der
genannten Aspekte. Seitdem sind zahlreiche Produkte entstanden. Während zu Beginn weitgehend wenig qualitätskritische Zubehörteile wie Cover, Halter etc. per SLS entstanden, liegt der Fokus heute deutlich auf komplexen Komponenten wie Kühllösungen.

Bei komplexen Produkten mit höchsten Anforderungen an die Oberflächengüte spielt Formrise seine Stärken aus: Das Unternehmen verfügt über Lasersinter- und HP Multijetanlagen der neuesten Generation und bietet im Rahmen des Postprocessing das Gleitschleifen, Färben und Lackieren der Bauteile sowie jede erdenkliche Form der Nachbearbeitung an. Dieser Service aus einer Hand ist der Garant für beste Akzeptanz beim Nutzer.

Cinec Award für Platon

Dass die so entstehenden Produkte nicht nur beim einzelnen Kunden, sondern auch in der gesamten Fachwelt gut ankommen, beweist eindrucksvoll die jüngste Prämierung: Für das Kamerasystem Platon, mit mehreren vom pd|z der ETH Zürich entworfenen und bei Formrise produzierten Komponenten, erhielten Leitz Cine (Wetzlar) und Alpa den renommierten Cinec Award in der Kategorie „Camera Technology / New Digital Capturing Tools“. Ein Erfolg, der ohne die enge Zusammenarbeit mit Formrise und dem Pioniergeist im Bereich Additive Fertigung nicht möglich gewesen wäre.

formnext Halle 3.1, Stand C38


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Materiallieferanten für die Additive Fertigung müssen mehr leisten als die reine Materialbereitstellung. Wie sich Oerlikon AM auf die Anforderungen des Markes einstellt verrät Dr. Christian Häcker im Interview.
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