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Additives Fertigungssystem für den Metallbereich

: EOS


EOS hat mit der EOS M 290 den Nachfolger des bewährten EOSINT M 280 Systems für die werkzeuglose Fertigung hochwertiger Serienbauteile, Ersatzteile und Prototypen eingeführt. Mit einem umfangreichen Qualitätsmanagement, erweitertem Monitoring und einem Bauvolumen von 250 mm x 250 mm x 325 mm ermöglicht die EOS M 290 die flexible und wirtschaftliche Herstellung von Metallbauteilen.

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Neben allen Neuerungen für die EOS M 290 sind die prozessrelevanten Features wie Prozesskammer, Gasstrom und Prozessparameter erhalten geblieben. So wird ein konstantes Prozessverhalten und damit eine gleichbleibende Teilequalität über EOSINT M 280 und EOS M 290 hinweg sichergestellt.

Neben allen Neuerungen für die EOS M 290 sind die prozessrelevanten Features...

Die neue EOS M 290 bietet umfangreiche Monitoring-Funktionen für das System selber sowie zur Überwachung des Bauprozesses und ermöglicht so eine umfangreiche Qualitätssicherung für die Additive Fertigung. Damit ist das System insbesondere für industrielle Anwendungen in der Luft- und Raumfahrt sowie im Medizinbereich attraktiv. Mit Hilfe von EOSTATE PowderBed überwacht eine in der Prozesskammer eingebaute Kamera mit Einzelbildern das Pulverbett nach dem Pulverauftrag und nach der Belichtung. EOSTATE Base sorgt für eine kontinuierliche Überwachung diverser Parameter, wie etwa die Position der Z-Achse oder des Scanners, Laserleistung, Luftfeuchtigkeit, Temperatur und Druck. Und schließlich misst EOSTATE LaserMonitoring die Laserleistung über die gesamte Bauzeit hinweg.

Flexible Komponenten und umfangreiches Zubehör

Das System ist mit einem 400 Watt-Laser ausgestattet, der sich durch eine hohe Strahlqualität und Leistungsstabilität auszeichnet. Die EOS M 290 kann unter Stickstoff-Schutzgasatmosphäre als auch unter Argon betrieben werden und lässt dadurch die Verarbeitung einer großen Bandbreite an Werkstoffen zu. Dazu gehören Leichtmetalle, Edel- und Werkzeugstähle wie auch Superlegierungen. Die EOS Parametersätze sorgen dafür, dass Teile mit standardisierten Eigenschaftsprofilen gefertigt werden können und so ein breites Anwendungsspektrum abgedeckt wird. Wie auch beim Vorgängermodell stellt EOS seinen Kunden für die EOS M 290 den EOS ParameterEditor zur eigenen Weiterentwicklung diverser Belichtungsparameter zur Verfügung. Mit Hilfe dieses Tools kann der Kunde auf Basis der EOS-Parametersätze eigene, applikationsspezifische
Parameter weiter entwickeln, so etwa die Laserleistung, die Belichtungsgeschwindigkeit oder -strategie. Eine neue Version des Parameter-Editors ist derzeit in Vorbereitung und wird eine Anpassung von Schichtstärke, Schutzgasstrom, Bauplattformtemperatur und Skip Layern ermöglichen.

Hohe Nutzerfreundlichkeit und intuitive Software

Die Nutzerfreundlichkeit bei der EOS M 290 wurde in der neuen EOSYSTEM Maschinen-Software nochmals optimiert und ermöglicht eine intuitive, aufgabenorientierte Bedienung des Systems über eine graphische Benutzeroberfläche, die speziell für Fertigungsumfelder entwickelt wurde. Zusätzlich führt ein Bediener-Assistent durch das Programm. Die neue EOSPRINT Desktop Software ermöglicht die Jobvorbereitung und -berechnung getrennt vom Bauprozess und direkt am Arbeitsplatz. Die Job Datei kann dann über das Netzwerk an das System übertragen werden, welches sich dann ganz auf den Teilebau konzentriert. Mit Hilfe der Offline-Jobvorbereitung können schnell komplexe Teile mit großen Jobdateien verarbeitet werden. Dies führt wiederum zu einer Flexibilisierung der Anwendungsentwicklung. Das Prozessgasmanagement wurde ebenfalls optimiert. Die EOS M 290 ist mit einem Umluftfiltersystem ausgestattet, das über eine automatische Abreinigungsfunktion verfügt. Diese führt zu einer längeren Lebensdauer der Filter, sodass diese seltener gewechselt werden müssen.



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/xtredimg/2019/Additive%20Fertigung/Ausgabe260/19458/web/Thomas__Fehn.jpgAdditive Zukunft mit Metallen
Trumpf zählt zu den Maschinenpionieren im Bereich der Metall-Additiven Fertigung. Nach einem starken Einstieg im Jahr 2003 hat sich das Unternehmen aus dem Bereich zurückgezogen, um etwa zehn Jahre später ein umso fulminanteres Comeback zu feiern. Nach wie vor zählt der Maschinenbauer aus Ditzingen (D) zu den technologischen Vorreitern. Dr. Thomas Fehn, General Manager Trumpf Additive Manufacturing, schildert, wie Trumpf den Markt um die Additive Fertigung einschätzt. Das Interview führte: Georg Schöpf, x-technik
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